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Sony verbannt PS3-Piraten aus dem PSN

15.11.2012 | 05:44 Uhr |

PlayStation-3-Besitzer, die sich über den Bootloader Zugang zu illegalen Spielekopien verschafft haben, werden derzeit aus dem PSN verbannt.

Mit dem kürzlich im Internet aufgetauchten PS3-Bootloader lassen sich Konsolenspiele aus illegalen Kanälen beziehen und nutzen. Wer derartige Schwarzkopien auch online verwendet, sieht sich aktuell möglicherweise mit einer Verbannung aus Sonys PlayStation Network konfrontiert.

Sony beruft sich bei diesem Schritt auf seine Geschäftsbedingungen, die die Verwendung derartiger Programme untersagen. Wird durch den Hersteller nachgewiesen, dass kopierte Spiele auf der PlayStation 3 zum Einsatz kommen, erfolgt ein dauerhafter Ausschluss aus dem Online-Netzwerk PSN. Damit fiele für die betroffenen Spieler künftig die Möglichkeit weg, an Multiplayer-Turnieren teilzunehmen oder andere Funktionen des Dienstes zu nutzen.

Urteil: Sony kann nicht für PSN-Hack verantwortlich gemacht werden

Um der Verbannung zu entgehen, sollen Nutzer des Bootloaders nach Angaben von Sony alle schwarzkopierten Spiele schnellstmöglich entfernen. Es bleibt jedoch fraglich, wie effektiv der Ausschluss der Piraten aus dem PlayStation Network auf lange Sicht ausfallen wird. Hacker seien bereits im Besitz von Datenbanken, die die Konsole auf den Servern von Sony identifizieren. Es könnte also durchaus sein, dass die Verbannung schon in naher Zukunft mit weiteren Tricks wieder rückgängig gemacht werden kann.

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