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Boom bei Internet-Telefonen

Für die so genannten Informationsgeräte mit Internet-Zugang sagen die Experten einen Boom voraus. Dieser ist aber vor allem auf das erwartete Wachstum bei Internet-fähigen Telefonen zurückzuführen. Der PC stirbt auf jeden Fall nicht aus.

Für die so genannten Informationsgeräte, preiswerte und leicht zu bedienende Produkte mit Internet-Zugang, sagen die Experten einen Boom voraus. Allein im vergangenen Jahr wurden 12 Millionen Stück weltweit ausgeliefert, wie das Marktforschungsunternehmen ETForecasts ermittelte.

Im Jahr 2005 würden laut der Studie erstmals mehr Informationsgeräte als PCs über die Ladentheke gehen: Rund 300 Millionen der auf wenige Funktionen reduzierten "PC-ähnlichen Geräte", aber nur 217 Millionen PCs sollen in den kommenden fünf Jahren weltweit verkauft werden.

Personal Computer werden jedoch nicht aussterben. Die neuen Geräte dürften die herkömmlichen Rechner vielmehr ergänzen - etwa beim Aufbau von Heimnetzwerken, so die Marktforscher.

Die Experten unterscheiden vier Hauptkategorien: "Web-Geräte" - etwa Web-TV -, "Computergeräte"(PDAs mit Internet-Zugang), Kommunikatonsprodukte - etwa Internet-fähige Telefone - sowie Geräte der Unterhaltungselektronik wie Set-Top-Boxen. Die mit Abstand rasanteste Entwicklung wird den Kommunikationsgeräten vorausgesagt. Wenn die Handy-Besitzer ihre Mobiltelefone allmählich gegen Web-fähige Produkte eintauschen, könnten die Verkaufszahlen bis zum Jahr 2005 auf fast 140 Millionen ansteigen. (PC-WELT, 30.03.2000, sp)

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