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Blu-Ray-Entwickler bekommen Ärger mit US-Justizbehörden

26.01.2004 | 11:53 Uhr |

Das "US Department of Justice" hat eine vorbereitende Untersuchung gegen die Gruppe der Firmen eingeleitet, die das neue DVD-Format "Blu-Ray" entwickeln und vermarkten. Dabei soll geklärt werden, ob die beteiligten Unternehmen das konkurrierende Format des DVD-Forums behindert haben.

Das "US Department of Justice" hat eine vorbereitende Untersuchung gegen die Gruppe der Firmen eingeleitet, die das neue DVD-Format "Blu-Ray" entwickeln und vermarkten. Dies berichtet das " Wall Street Journal ".

Die Untersuchung soll klären, ob die beteiligten Unternehmen zusammen gearbeitet haben, um das konkurrierende DVD-Format "High Density-DVD" (HD-DVD) zu behindern, das vom so genannten "DVD-Forum" entwickelt wird. Das Blatt bezieht sich dabei auf Aussagen einer anonymen Quelle, die dem DVD-Forum nahe steht.

Zwei der größten Firmen, die an der Entwicklung von "Blu-Ray" beteiligt sind, Sony und Matsushita, verweigerten gegenüber unseren Kollegen vom IDG News Service jeglichen Kommentar.

Neben den genannten Unternehmen gehören auch Hitachi Ltd., LG Electronics, Mitsubishi Electric Corp., Philips Electronics NV, Panasonic, Pioneer Electronics Corp., Samsung Electronics Co. Ltd., Sharp Corp. und Thomson Multimedia SA zur "Blu-Ray-Disc-Founders"-Gruppe.

"Blu-Ray"-Medien können vier bis sechs Mal so viele Daten speichern, wie herkömmliche DVDs. Erreicht wird die höhere Speicherdichte durch den Einsatz eines blauen an Stelle eines roten Lasers.

CES: LG Electronics und Toshiba stellen Rekorder mit blauem Laser vor (PC-WELT Online, 07.01.2004)

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