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Blizzard streicht Auktionshaus in Diablo III

18.09.2013 | 11:38 Uhr |

Das umstrittene Echtgeld-Auktionshaus von Diablo III fällt der Schere zum Opfer. Blizzard begründet den Schritt mit einem besseren Spielerlebnis ohne das Auktionshaus.

Blizzard streicht das umstrittene Auktionshaus in Diablo III, um sich wieder auf den Kern des Spiels zu besinnen: "Monster umzunieten" und "tolle Beute abzustauben". So lautet die offizielle Begründung , dass das Auktionshaus das Spielerlebnis zu bequem und einfach mache. Im Auktionshaus können Spieler in Diablo III gefundene Waffen und Ausrüstungsgegenstände gegen echtes Geld ein- und verkaufen. Wer also beispielsweise an einem schweren Gegner scheitert, kann sich für echtes Geld eine bessere Axt holen und es damit noch einmal versuchen. Blizzard verdient über Provisionen mit - ähnlich wie Ebay bei Ebay-Auktionen. Vielen Spielern ist das Auktionshaus auch deswegen ein Dorn im Auge, weil der Schwierigkeitsgrad im Spielverlauf so stark ansteigt, dass zunächst das Zücken der Kreditkarte schier unumgänglich schien. Immerhin hat Blizzard dieses Frusterlebnis durch einen Patch entschärft.

Im Rahmen des angekündigten Addons "Reaper of Souls" soll nun ein neues Beutesystem eingeführt werden: "Loot 2.0". Es soll laut Blizzard ein lohnenderes Spielerlebnis garantieren. Die endgültige Schließung des Auktionshauses soll aber erst am 18. März 2014 erfolgen. Ob "Loot 2.0" nur für Käufer des Addons kommt, oder auch als Patch für Besitzer des Hauptprogramms, geht aus dem Blog-Eintrag von Blizzard nicht hervor.

Die Konsolenversion von Diablo III kam vom Start weg ohne Auktionshaus aus - und übrigens auch ohne Online-Zwang. Dass PC-Spieler aber weiterhin mit dem Online-Zwang leben müssen - selbst wenn Sie Diablo alleine spielen - hat Blizzard bereits klar gemacht.

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