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Blizzard klagt gegen StarCraft-2-Cheater

23.05.2014 | 05:59 Uhr |

Blizzard will die ValiantChaos MapHacks verbieten und ein Vertriebsverbot gegen die Macher der kostenpflichtig angebotenen Cheater-Software erwirken.

Cheater können einem das Online-Spielerlebnis verhageln, weil sie sich unrechtmäßig Vorteile verschaffen und somit das Gleichgewicht zwischen den Teilnehmern zerstören. Hersteller Activision Blizzard wehrt sich schon länger gegen derartige Spielverderber, nun wurde sogar Klage gegen den Hersteller eines Hacks für das Echtzeit-Strategiespiels StarCraft 2 eingereicht.

Konkret handelt es sich dabei um die ValiantChaos MapHacks. Damit können Spieler den Nebel des Krieges, der Teile der Karte verdeckt, bevor sie erkundet werden, deaktivieren. Kostenlos ist dieser Vorteil jedoch nicht: StarCraft-2-Cheater müssen hierfür gut 60 US-Dollar investieren.

Die Software ist schon seit mehreren Jahren verfügbar und konnte durch Blizzards Warden-System, das den Einsatz von unautorisierter Software verhindern soll, nicht dauerhaft gesperrt werden. Den Machern der ValiantChaos MapHacks soll der Verkauf ihrer illegalen Spielhilfe bereits einen fünfstelligen Umsatz beschert haben.

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Blizzard will durch die Klage erreichen, dass die Macher ihre Software künftig nicht mehr verbreiten und nutzen dürfen.

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