03.08.2012, 13:23

Panagiotis Kolokythas

Activision Blizzard

World of Warcraft fällt auf unter 10 Millionen Abonnenten

World of Warcraft: Mists of Pandaria ©Activision Blizzard

Activision Blizzard hat einen großen Rückgang bei den Abonnenten des Online-Rollenspiels World of Warcraft zu vermelden. Dennoch gibt es keinen Grund zur Trauer.
Activision Blizzard meldet einen starken Rückgang bei den Abonnenten des Online-Rollenspiels World of Warcraft. Im Mai 2012 hatten noch 10,2 Millionen Spieler ein Abo für das Spiel. Die Zahl ist nun zum 30. Juni 2012 auf 9,1 Millionen Abonnenten gesunken. Damit verlor das Spiel in drei Monaten 1,1 Millionen Abonnenten. World of Warcraft startete im November 2004 zunächst in den USA und dann im Februar 2005 auch in Europa. Im zweiten Halbjahr 2010 hatte das Spiel mit über 12 Millionen Abonnenten einen Höchststand zu verbuchen.
Am 25. September 2012 wird mit "Mists of Pandaria" die vierte große Erweiterung für World of Warcraft erscheinen. Die vorherigen Erweiterungen "The Burning Cursade", "Wrath of the Lich King" und "Cataclysm" verkauften sich prächtig und sorgten immer wieder für eine Erholung bei der Anzahl der Abonnenten. Spannend wird also die Frage, wie viele Spieler mit "Mists of Pandaria" wieder zu World of Warcraft zurückkehren werden. Mit 9,1 Millionen Abonnenten ist World of Warcraft aber weiterhin das erfolgreichste Online-Rollenspiel.
Als Verkaufsschlager erweist sich auch das Action-Rollenspiel Diablo 3, das Activision Blizzard am 15. Mai veröffentlicht hatte. Laut Angaben des Unternehmens hat sich das Spiel bisher über 10 Millionen Mal verkauft. Darin sind 1,2 Millionen Exemplare des Spiels enthalten, die World-of-Warcraft-Spieler im Verbindung mit ihrem Jahres-Abo als Prämie erhalten haben. Obwohl Diablo 3 aufgrund seines Veröffentlichungstermin nur einen Bruchteil der ersten Jahreshälfte erhältlich war, ist es dennoch das bisher am besten verkaufte PC-Spiel des Jahres.
Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2012 (März bis Juni 2012) hat Activision Blizzard einen Umsatz von 1,05 Milliarden US-Dollar zu verbuchen, wovon 32 Prozent (343 Millionen US-Dollar) über die digitalen Kanäle erwirtschaftet wurden.

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