Blizzard-Hit

Diablo 3 im Test

Montag, 21.05.2012 | 10:59 von Benjamin Schischka
© Blizzard
Monster verkloppen, Items einsacken, Charakter aufleveln– kann Diablo 3 die hohen Erwartungen der jahrelang wartenden Fans erfüllen? Der Test verrät es.
Aus der Vogelperspektive in gepflegter Hack’n’Slay-Manier die Horden des Dämonenfürsten verhauen und dabei mächtige Rüstungen und einzigartige Waffen einsammeln. Kurz: Diablo 3. Darauf haben die Fans jahrelang gewartet. Dementsprechend groß war der Ansturm – die Server brachen anfangs zusammen. Denn bei Diablo 3 ist eine permanente Internet-Verbindung zum Spielen Pflicht. Bei Facebook und Twitter waren zahlreiche erboste Beiträge zum berüchtigten „Fehler 37“ zu lesen. Inzwischen hat Blizzard das Problem weitgehend im Griff, wie unsere Kollegen der Gamestar im Test berichten.


Im Test findet die Gamestar viele lobende Worte: „Wie kein anderer Entwickler erschafft Blizzard dabei den rauschhaften »Flow«, den (beinahe) ununterbrochenen, barrierefreien, mit höchster Strömungsgeschwindigkeit dahinbrausenden Spielfluss.“ Wie kaum ein anderes Spiel halte Diablo 3 den Spieler bei der Stange, Langeweile komme nicht auf. Im Gegensatz zum legendären Vorgänger und dem Vorvorgänger ist Diablo 3 außerdem ein Stück komfortabler geworden. Ein Beispiel: Heiltränke und Goldmünzen sammelt der Held im Drüberlaufen ein. Apropos „Held“: Zur Wahl stehen der Haudrauf "Barbar", der unterstützende "Mönch", der Beschwörer "Hexendoktor", der Fallenleger "Dämonenjäger" und der "Zauberer". Im Gegensatz zu Diablo 2 dürfen Sie diesmal jeden Charakter wahlweise in einer männlichen oder weiblichen Rolle spielen.

Im Test vergibt die Gamestar stattliche 90 Punkte Spielspass und den Platin-Award. Nur kleine Kritikpunkte wie die klischeehafte Handlung und das umständliche Talentmenü verhindern eine noch höhere Wertung. Die Solospielzeit soll satte 200 Stunden betragen.

Montag, 21.05.2012 | 10:59 von Benjamin Schischka
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