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Blick in die Zukunft: Duftendes Internet & Nano-Roboter im Blut

28.02.2007 | 15:41 Uhr |

Hightech-Spezialisten aus Südkorea wagen eine spannende Prognose: Im Jahr 2015 werden Gerüche über das Internet übermittelt. Und zwar in Bruchteilen einer Sekunde. Auch im medizinischen Bereich wird sich einiges ändern.

Südkoreas Ministerium für Information und Kommunikation hat 3500 einheimische Hightech-Spezialisten nach den wichtigsten technischen Änderungen der nächsten Jahre befragt. Deren originellste Vorhersage lautet: Im Jahr 2015 überträgt das Internet Gerüche, wie The Korea Times berichtet.

Das klingt allerdings spektakulärer als es wahrscheinlich ist. Denn natürlich werden nicht die originalen Moleküle des Geruches via Internet verschickt. Sondern der Duft, beispielsweise eines Parfüms, wird in einen Zahlencode umgesetzt und dieser über das Internet übermittelt. Beim Empfänger sorgen die Einsen und Nullen des Binärcodes dann dafür, dass eine im PC vorhandene Duft-Kartusche (die man sich wohl so ähnlich wie eine Druckerpatrone vorstellen darf) den richtigen Geruch freisetzt.

Wer sich weniger für die Funktion seines Riechkolbens interessiert, findet vielleicht eine andere Prognose wichtig: Bereits drei Jahre früher, nämlich 2012, soll der Akku eines Handys rund zwei Monate ohne Nachladung genügend Strom für Gespräche liefern können.

Eine andere Prognose dürfte so manchem das Blut in den Adern gefrieren lassen: Im Jahr 2018 führen Medizin-Roboter demnach Operationen durch. Ebenfalls in die Rubrik "etwas unheimlich" fallen die winzigen Nano-Roboter, die dem Menschen in die Blutgefäße injiziert werden, den Körper dann nach krankhaften Stellen absuchen und diese zu reparieren versuchen.

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