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Die Technik der Zukunft

02.03.2009 | 13:40 Uhr |

Die Technik der Zukunft ist zum Greifen nah und wird unser Leben grundlegend verändern. Voic- to-voice-Übersetzung oder Bilderrahmen mit Eigenleben – wir zeigen Ihnen, was kommt.

Die Deutschen sind Spitzenreiter bei neuen Patenten in Europa, im weltweiten Vergleich liegen Japan und die USA vorne. Viele Neuheiten betreffen die Schnittstelle von Mensch und Computer und diese technischen Neuerungen werden unseren Umgang mit der Technik grundlegend verändern. Microsoft nennt diesen Bereich Socio-Digital Systems und listet aktuelle Forschungsprojekte auf seiner Website auf. Schon jetzt sind einige Zukunftsideen Wirklichkeit geworden oder sind auf dem besten Weg dazu. Auf was Sie sich einstellen können, lesen Sie auf den nächsten Seiten.

Digitale Bilderrahmen mit Eigenleben

Digitale Bilderrahmen sind schon länger ein äußerst beliebtes Produkt, doch die technischen Möglichkeiten sind noch lange nicht ausgereizt. Die Bilderrahmen werden dünner, preiswerter und bekommen einen immer größeren Funktionsumfang. Und was würden Sie sagen, wenn auf dem Bilderrahmen in Ihrer Küche plötzlich ein Bild erscheint, das einer Ihrer Freunde in Ihrem gemeinsamen Urlaub gemacht hat? Das liegt gar nicht so fern, denn Bilderrahmen, die so etwas können, gibt es bereits jetzt. Unter www.estarling.com finden Sie Bilderrahmen, an die man direkt per Mail Bilder senden kann. Microsoft nennt solche Displays "Digital Postcard" und arbeitet an Displays, an die etwa per MMS Bilder und Texte gesendet werden können und über die auf eingegangene Nachrichten auch geantwortet werden kann.

Multimediale Speicherlösungen mit Durchblick

Festplatten werden immer größer, immer mehr Fotos, Filme, Texte und Musik-Dateien lagern auf immer mehr Computern und externen Festplatten. Dabei sollte man nicht aus den Augen verlieren, dass bei diesen enormen Mengen an Daten die Übersicht ganz schnell verloren geht. Was bringen Ihnen die schönsten Fotos, wenn Ihre Familie und Ihre Freunde und Bekannte sie niemals zu Gesicht bekommen werden, weil sie selbst nicht mehr wissen, wo sie sich versteckt haben oder im Zweifel einfach keine Lust haben, Stunden mit der Suche zu verbringen. Genau hier setzt die Forschung an, und beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, Speicherlösungen interaktiver und übersichtlicher zu machen. Datenspeichern, die nicht einem Datengrab gleichen, sondern die Inhalte für alle durchsuchbar und erlebbar machen, gehört die Zukunft.

Digital Shoebox nennt sich ein Ansatz. von Microsoft, über den man unter anderem auf der Research-Seite des Redmonder Riesen lesen kann. Dabei handelt es sich um eine Speicherlösung, die dem Umstand Rechnung tragen soll, dass Computer immer mehr den klassischen Schuhkarton ersetzen, in dem die früheren Generationen Erinnerungsstücke wie Fotos und Briefe aufbewahrt haben. Wenn digitale Erinnerungsstücke in hunderten Ordnern und unter kryptischen Namen gespeichert werden, geht die Übersichtlichkeit schnell verloren. Es handelt sich bei einer sogenannten Digital Shoebox um ein Gerät, das die auf den eigenen Datenspeichern gespeicherten Dateien direkt erlebbar macht, indem es als zentrales Element direkten und unkomplizierten Zugriff bietet.

Ein Ansatz mit dem Namen Family Archive setzt auf das einfache Katalogisieren, Organsieren und Austauschen von digitalen Erinnerungsstücken zwischen Familienmitgleidern. Diese Idee ist gerade im Softwarebereich keine Neuheit, doch eine Lösung, die dem User wirklich komfortabel und effektiv Arbeit abnimmt, würde von den Nutzern sicher begeistert aufgenommen werden.

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