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Blaster-Autor muss keinen Schadenersatz an Microsoft zahlen

31.03.2005 | 10:06 Uhr |

Der Autor einer Variante des Blaster-Wurms ist in den USA hinsichtlich möglicher Schadenersatzzahlungen an Microsoft mit einem blauen Auge davongekommen. Das Unternehmen verzichtet auf die Zahlung von 497,546.55 Dollar, im Gegenzug muss der junge Mann mehrere hundert Stunden gemeinnützige Arbeit verrichten.

Im juristischen Streit zwischen Microsoft und dem Autor des W32.Blaster-B-Wurms kann der junge Mann jetzt aufatmen. Das Unternehmen verzichtet auf die Zahlung von 497.546,55 Dollar Schadenersatz und hat sich damit einverstanden erklärt, dass dieser Betrag in Form von gemeinnütziger Arbeit abgestottert wird, berichten unsere Kollegen des IDG News Service.

Demnach muss der 19-Jährige innerhalb der nächsten drei Jahre jährlich 75 Stunden zum Wohle der Gesellschaft ableisten, also 225 Stunden insgesamt. Computer oder das Internet dürfen bei der Arbeit allerdings nicht zum Einsatz kommen.

Die Blaster-Variante hatte im Jahr 2003 tausende Rechner infiziert. Der Autor wurde im Januar dieses Jahres zu 18 Monaten Haft, drei Jahren Bewährung und 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt (wir berichteten).

Der Vereinbarung zwischen dem jungen Mann und Microsoft muss nun allerdings noch die zuständige Richterin Marsha Pechman zustimmen.

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