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Blackberry will keine Geräte mehr selbst herstellen

28.09.2016 | 16:47 Uhr |

Blackberry will sich aus dem Hardware-Geschäft zurückziehen, allerdings bedeutet dies nicht das Ende der Blackberry-Geräte.

Mit der Verkündung der Quartalsergebnisse hat Blackberry-Chef John Chen einen Rückzug aus dem Hardware-Geschäft angekündigt. "Wir werden uns fokussieren auf die Software-Entwicklung inklusive Sicherheit und Applikationen. Das Unternehmen plant das Ende der internen Hardware-Entwicklung und wird diese an Partner outsourcen", so Chen. Der Blackberry-Chef hatte vor einem Jahr schon angekündigt, dass die Hardware-Sparte gestrichen werden könnte, wenn sich dieser Bereich nicht bei den Umsatzzahlen verbessern sollte.

Zuletzt hatte Blackberry mit dem DTEK50 sein zweites Smartphone auf Android-Basis veröffentlicht, welches von dem Unternehmen als "das weltweit sicherste Android-Smartphone" bezeichnet wird. Das erste Blackberry mit Android war das Blackberry Priv, welches im Herbst 2015 erschien. Damit reihte sich Blackberry nach der Abkehr vom eigenen Blackberry-Betriebssystem in die Reihe der Android-Smartphone-Hersteller ein. Ein äußerst umkämpfter Markt, auf dem Blackberry offenbar nicht erfolgreich genug agieren konnte. Das DETK50 war ebenfalls bereits von Alacatel designt und produziert worden. Künftig überlässt Blackberry also die Hardware-Entwicklung komplett den Partnern.

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