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Research In Motion trotzt Finanzkrise

22.12.2008 | 09:45 Uhr |

Die Finanzkrise hat sich auf den Blackberry-Hersteller Research In Motion im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2008/2009 weit weniger schwer ausgewirkt, als zunächst befürchtet. Zwar blieben Umsatz und Neukundenzahlen unter den ursprünglichen Prognosen, das Unternehmen konnte dennoch kräftig zulegen.

Research In Motion (RIM), der Hersteller der Blackberry-Smartphones hat die Finanzkrise weit weniger schwer erwischt als erwartet. Das jetzt vorgelegte Ergebnis für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2008/2009 liegt an der oberen Grenze der Anfang Dezember gesenkten Progrnose.

In den Monaten September bis Oktober erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 2,78 Milliarden US-Dollar (2 Milliarden Euro), was einem Plus von 66 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Gewinn stieg aber nur um sieben Prozent auf 396 Millionen Dollar. Währungseffekte und höhere Kosten sollen den Überschuss gedrückt haben.

Anfang Dezember hatte das Unternehmen die Prognose für das dritte Quartal von 3,1 auf maximal 2,78 Milliarden Dollar Umsatz gesenkt. Die Zahl der Neukunden korrigierte RIM von 2,9 Millionen auf 2,6 Millionen. Auch diese Voraussage erfüllte sich punktgenau.

Insgesamt verkaufte der Hersteller in den vergangenen drei Monaten 6,7 Millionen Blackberrys und konnte 2,6 Millionen neue Kunden für sich gewinnen. Das entspricht einem Anstieg von 14 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Die Gesamtzahl der Blackberry-Nutzer beziffert RIM mit 21 Millionen. Das Unternehmen erwirtschaftet 81 Prozent seines Umsatzes mit den Smartphones, 13 Prozent enfallen auf Dienstleistungen und 2 Prozent auf Software.

Firmenchef Jim Basillie schaut dennoch positiv in die Zukunft. Für das vierte Quartal geht der Manager von einer Umsatzsteigerung auf 3,3 bis 3,5 Milliarden Dollar aus. Der Gewinn soll auf bis zu 91 Cent pro Aktie steigen.

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