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Blackberry-Handy mit versteckter Tastatur

04.08.2004 | 10:46 Uhr |

Ein Mobiltelefon mit einer vollständigen Tastatur erleichtert die Mailbearbeitung.

Mit dem SK65 hat Siemens ein neues Triband-Handy für Business-Kunden vorgestellt. Der Clou des Neuen: Hinter der Oberschale versteckt sich eine vollständige Tastatur.

Die Tastatur lässt sich mit einem Dreh zum Vorschein bringen. Sie soll besonders das Schreiben von Mails erleichtern. Das Versenden von Mails soll nämlich eine der Hauptanwendungen dieses Mobiltelefons sein, weil es über die Blackberry-Technologie verfügt.

Solange das Handy eingeschaltet ist, hält es Verbindung mit einem speziellen Mail-Server. Die Mails des Anwenders laufen auf dem SK65 über GPRS sowohl in den Posteingang im Büro als auch in den des Privat-Computers ein. Mit der Tastatur lassen sich die Mails vergleichsweise bequem beantworten. Text-Anhängen im Word-, Excel- und PDF-Format lassen sich Siemens zufolgt öffnen. Für den Empfänger der Mails soll es nicht erkennbar sein, ob die Mails von einem Computer oder von dem SK65 stammen. Ein weiterer Vorteil der Blackberry-Technik: Zwischen Handy und Büro-Laptop wird der Kalender synchronisiert.

Bei der Tastatur handelt es sich um eine drehbare x2type ("cross to type"): Das Gerät besteht aus zwei Schalen. Dreht man die untere um neunzig Grad, wird die Tastatur sichtbar. Sie hat die Belegung einer Computertastatur, 26 Buchstaben plus Funktionstasten wie "STRG" oder "ALT".

Das Handy unterstützt Bluetooth und die Push-to-Talk-Funktion (PoC), mit der man auf Tastendruck direkt eine Gruppe erreichen und einen Rundruf absetzen kann. Nehmen die Angerufenen das Gespräch an, hören alle Beteiligten gleichzeitig die Stimme aus dem Lautsprecher.

Das SK65 soll im vierten Quartal 2004 auf den Markt kommen, zum Preis machte Siemens noch keine Angaben.

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