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BlackBerry schließt Partnerschaft mit Foxconn

21.12.2013 | 05:18 Uhr |

BlackBerry will in Kooperation mit Foxconn Budget-Smartphones für die Schwellenländer Mexiko und Indonesien produzieren.

BlackBerry und Foxconn haben in dieser Woche eine strategische Partnerschaft geschlossen. Im Auftrag des kanadischen Konzerns wird Foxconn Budget-Smartphones für Schwellenländer wie Mexiko und Indonesien produzieren. Der Kooperationsvertrag ist auf fünf Jahre ausgelegt. Erste Geräte sollen Anfang 2014 veröffentlicht werden.

In anderen Ländern will sich BlackBerry künftig auf seine Stärken im Business- und Regierungsbereich konzentrieren. Die Smartphone-Verkaufszahlen des Konzerns befinden sich derzeit im freien Fall. Im dritten Quartal konnte BlackBerry lediglich 1,9 Millionen Einheiten absetzen, im zweiten Quartal waren es noch 3,7 Millionen. Damit fährt das kanadische Unternehmen einen Verlust von 4,4 Milliarden US-Dollar ein. 2,6 Millionen davon gehen auf das Konto unverkaufter BlackBerry-10-Geräte.

Blackberry 10 im Vergleich mit Android, iOS und WP8

Der Plan, sich mit dem mobilen Betriebssystem gegen Google und Apple durchzusetzen, ist augenscheinlich nicht aufgegangen. Bei einem Großteil der abgesetzten BlackBerry-Smartphones handelt es sich um BB7-Modelle. Zuwächse konnte der Konzern unter der neuen Leitung von CEO John Chen lediglich bei seinem Messenger für iOS und Android verbuchen. Seit dem Release der App registrierten sich 40 Millionen neue Nutzer für den Dienst.

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