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BlackBerry entlässt 4.500 Mitarbeiter und verschiebt BBM-Release

23.09.2013 | 17:03 Uhr |

BlackBerry macht knapp eine Milliarde US-Dollar Verlust und zieht die Konsequenzen – 4.500 Mitarbeiter verlieren ihren Job.

BlackBerry, ehemals Research in Motion (RIM), hat am Wochenende einen Rekordverlust in Höhe von 995 Millionen US-Dollar bekannt gegeben. Einer der größten Faktoren dürfte dabei wohl die geringe Nachfrage nach dem Touchscreen-Smartphone BlackBerry Z10 gewesen sein. Das Unternehmen hat es damit in diesem Jahr nicht geschafft, sich gegen die übermächtige Konkurrenz seitens iOS und Android durchzusetzen.

Nachdem BlackBerry vor etwa einem Jahr bereits 5.000 Mitarbeiter entlassen hat, drohen der Belegschaft nun weitere Einsparungsmaßnahmen. Auch in diesem Jahr sollen noch einmal 4.500 Beschäftigte gestrichen werden. Damit wären bei BlackBerry weltweit nur noch 7.000 Mitarbeiter angestellt. Um sein Unternehmen wieder profitabel zu machen, will CEO Thorsten Heins das Smartphone-Portfolio von sechs auf vier Geräte reduzieren und sich künftig wieder verstärkt auf Firmenkunden konzentrieren.

Blackberry 10 im Vergleich mit Android, iOS und WP8

Auch der Release des BlackBerry Messenger (BBM) lief am vergangenen Wochenende nicht so reibungslos wie erhofft. Am Samstag stand die App für Android zum Download bereit, verursachte jedoch bei vielen Nutzern Probleme. Aus diesem Grund wurde die Software wieder aus dem Play Store entfernt. Wann mit der finalen Veröffentlichung für iOS und Android zu rechnen ist, bleibt unklar.

Blackberry Z10 im Test-Video
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