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RIM plant Forschungszentrum in Bochum

Der kanadische BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) plant, in Bochum ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum einzurichten. Medienberichten zufolge sollen bis zu 300 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Durch die Werksschließung von Nokia sind am Markt hochqualifizierte Mitarbeiter verfügbar, außerdem profitiert RIM vom Image-Gewinn in der Region.

Research in Motion (RIM) plant Medienberichten zufolge, in Bochum ein neues Zentrum für Forschung und Entwicklung anzusiedeln. Das Magazin Focus berichtet, der kanadische BlackBerry-Hersteller habe bereits im März einen "Rekrutierungstag" für Ingenieure organisiert, gesucht werde auch Personal zur Immobilienbewirtschaftung. Am Standort sollen bis zu 300 Arbeitsplätze entstehen.

RIM-Sprecher Arno Glompner sagte laut Focus, das Unternehmen suche in verschiedenen regionalen Wissenschaftsinstitutionen nach talentierten Kandidaten. "Wir wollen in Europa ein Zentrum für Forschung und Entwicklung eröffnen. Da ist die Stadt Bochum eine interessante Option". Die Aufsichtsrätin des aus Bochum abziehenden Handy-Herstellers Nokia, Ulrike Kleinebrahm, sagte dem Magazin: "Die Kanadier sind in Bochum unterwegs und führen Gespräche". Allerdings sei das Unternehmen auf der Suche nach Ingenieuren, nicht nach Arbeitern.

Für RIM hat die Ansiedlung in Bochum mehrere positive Effekte: Durch die Verlagerung des Nokia-Werks nach Rumänien sind hochqualifizierte Mitarbeiter am Markt verfügbar, außerdem profitiert der Hersteller von der Nähe zum Düsseldorfer Netzbetreiber Vodafone. Darüber hinaus ist die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Bochum in starker Image-Gewinn für das kanadische Unternehmen; Nokia investiert immerhin 200 Millionen Euro, um seinen Namen in der Öffentlichkeit reinzuwaschen.

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