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Computerspieler sind gebildet

17.09.2012 | 17:56 Uhr |

Der Anteil an Computerspielern ist laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbandes Bitkom unter Abiturienten und Akademikern am höchsten.

Im Rahmen einer aktuellen Studie hat sich der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) die Bildungsverhältnisse von Computerspielern angeschaut und kam dabei zu einem überraschenden Ergebnis. So ist der Großteil der deutschen Zocker mit 36 Prozent bei Akademikern und Abiturienten zu finden. Jugendliche und Erwachsene mit einem Realschulabschluss machen mit 32 Prozent ebenfalls knapp ein Drittel der deutschen Computerspieler aus. Unter den Hauptschülern sind lediglich 26 Prozent Gamer zu finden. Laut Tobias Arns, Mitglied des Branchenverbandes Bitkom, sei die Annahme, dass Computerspieler ungebildet seien, demnach grundlegend falsch.

Auch, die Behauptung, die überwiegende Mehrheit der Gamer sei männlich, konnte die Umfrage widerlegen. So ist der Anteil an weiblichen Computerspielern gestiegen. Waren es vor vier Jahren nur 22 Prozent der Befragten, spielen heute ganze 28 Prozent der weiblichen Umfrage-Teilnehmer gelegentlich oder häufig. Der Gesamtanteil der Spieler verzeichnet ebenfalls einen Aufwärtstrend. Laut der Umfrage sind ganze 35 Prozent der Bundesbürger über 14 Jahren Computerspieler.

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Viele von ihnen schätzen Games nicht nur der Zerstreuung wegen, sondern sind der Meinung, dass Computerspiele eine schnelle Auffassungsgabe, Geschicklichkeit, strategisches Vorgehen und Konzentration fordern sowie fördern. Ganze 67 Prozent der Befragten würden Computerspiele sogar gern im Unterricht stärker einbinden.

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