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Bitkom: GEZ-Gebühr verwirrt die Nutzer - wer muss zahlen und wer nicht?

21.02.2007 | 17:37 Uhr |

Die seit Januar 2007 geltende GEZ-Gebühr für Internet-PCs verwirrt nach Ansicht der Bitkom nachwievor viele PC-Nutzer, da sie nicht sicher seien, ob sie überhaupt betroffen sind. Der Verband erläutert, wer nun letztendlich betroffen ist.

"Wegen der unübersichtlichen Gebührenstruktur ist vielen aber noch nicht klar, ob sie betroffen sind", sagt Thomas Mosch, Mitglied der Geschäftsleitung des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien ( Bitkom ). Gemeint ist die seit Anfang des Jahres geltende GEZ-Gebühr in Höhe von 5,52 Euro für Internet-PCs. "Viele müssen extra zahlen", so Mosch, "obwohl sie das magere Internet-Angebot von ARD und ZDF nicht nutzen."

Der Bitkom nimmt die Verwirrung der PC-Nutzer zum Anlass, um erneut darauf hinzuweisen, wer überhaupt von der Gebühr betroffen ist. An erneuter Kritik an der GEZ-Gebühr für Internet-PCs wird dabei nicht gespart.

Grundsätzlich befreit sind Privatanwender, die bereits ohnehin für ihren Fernseher oder Radio eine GEZ-Gebühr entrichten. Dafür dürfen Selbstständige, die bisher in ihrem Büro weder ein Radio noch einen Fernseher besessen haben, fortan die GEZ-Gebühr für ihre Rechner zahlen. Dabei gilt, dass die GEZ immer strikt zwischen Wohn- und Betriebsräumen unterscheidet. "Ein angemeldeter Fernseher im Wohnzimmer entbindet Freiberufler nicht von der PC-Gebühr im Home Office", betont der Verband.

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