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Bitkom-Forderung: GEZ für Internet-PCs begraben

16.10.2006 | 13:52 Uhr |

Der Bundesverbandes der Informationswirtschaft Telekommunikation und neue Medien e.V. (Bitkom) sieht sich im Kampf gegen die geplanten Rundfunkgebühren auf PCs gestärkt.

Immer mehr Politiker und Bürger würden die Forderung der ITK-Branche - keine Rundfunkgebühren auf PCs einzuführen - unterstützen, so der Bundesverband in einer Mitteilung. "Zum Glück wächst der Widerstand gegen diesen Plan aus der Steinzeit des Online-Zeitalters", erklärte Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer der Bitkom.

Die Ministerpräsidenten der Länder forderte er auf, das "absurde Konzept endlich zu begraben". Eine Basis-Initiative der CDU-Mitglieder soll sich nach Informationen des Verbandes in einem Brief an die Ministerpräsidenten gewandt haben und auf die Auswirkungen der Pläne auf Kleinunternehmer, Mittelständler und Freiberufler aufmerksam gemacht haben.

Die Bitkom spricht sich für eine niedrige Rundfunkabgabe aus, die von allen Haushalte und Unternehmen getragen wird. "Ein wissenschaftliches Gutachten des Bundestags hat gezeigt, dass diese Medienabgabe bei neun bis elf Euro liegen könnte", so Rohleder.

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