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Bitcoin fällt unter 400-Dollar-Marke

13.04.2014 | 13:24 Uhr |

Nach dem Spitzenwert von über 1.100 US-Dollar für einen Bitcoin im Dezember 2013 ist die umstrittene Kryptowährung derzeit nicht einmal mehr 400 US-Dollar wert.

Die Kryptowährung Bitcoin hat den Wert von 400 US-Dollar unterschritten. In den vergangenen 52 Wochen lag der Spitzenwert, der für einen Bitcoin gezahlt wurde, noch bei über 1.100 US-Dollar. Angetrieben wurde der Preisverfall durch ein Gerücht, wonach China die Kryptowährung im eigenen Land bekämpfen wolle. Daraufhin sank die Nachfrage um zehn Prozent, auch weiterhin verliert die Währung kontinuierlich an Wert.

Dabei verlief der Jahresbeginn für Bitcoin noch sehr vielversprechend. Die Währung stieg von 770 US-Dollar auf 900 US-Dollar an. Die mit dem massenhaften Diebstahl von Bitcoins verbundene Insolvenz der Bank Mt. Gox Mitte März sorgte schließlich für Unmut unter den Anlegern. Hacker hatten über 500 Millionen US-Dollar gestohlen. Doch daran regten sich schnell Zweifel.

Virtuelles Geld: Bitcoin - so funktioniert die digitale Währung

In den vergangenen Wochen sank das Transaktionsvolumen von Bitcoin erneut. Die Kryptowährung eignet sich damit nur noch für Glücksritter, die auf einen Anstieg der Wechselkurse hoffen. Auch das Mining von Bitcoins, bei dem mit klassischen PCs oder speziellen Chips nach neuen Bitcoins gefahndet wird, wird damit immer weniger lukrativ.

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