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Bitcoin-Netzwerk soll vom All aus gesteuert werden

26.04.2014 | 05:44 Uhr |

Mit Mini-Satelliten soll die Kryptowährung Bitcoin in Zukunft vor Hackerangriffen geschützt werden. Die hierfür nötigen Millionen sollen über Kickstarter gesammelt werden.

Die Kryptowährung Bitcoin kann nicht gerade als stabile Geldanlage angesehen werden. Skandale und Manipulationen sorgen für starke Kursschwankungen . Einer der für Bitcoin zuständigen Programmierer will daher mit mehreren Satelliten für mehr Sicherheit sorgen.

Bitcoin ist als Peer-to-Peer-System ausgelegt und auf eine Datei namens Blockchain angewiesen. Diese wird zwischen den Nutzern auf der ganzen Welt hin und hergeschickt und vermerkt alle Transaktionen und Besitzer der Bitcoins. Aus diesem Grund ist eine ständige Verfügbarkeit der Blockchain-Datei so wichtig.

Der für den Quellcode von Bitcoin mitverantwortliche Entwickler Jeff Garzik sieht in einer ganzen Armada von Satelliten die Lösung, um eine permanente Verfügbarkeit der Datei zu garantieren. Das Weltraum-Backup sei darüber hinaus besser vor Hackerangriffen geschützt. Der Upload solle von über den Erdball verteilten Stationen aus erfolgen.

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Garzik geht davon aus, dass die Kosten für das Projekt überschaubar wären. Für zwei Millionen US-Dollar könnte man einen zehn Kubikzentimeter großen Mini-Satelliten in den Weltraum schicken, für fünf Millionen ließen sich schon acht Geräte aussetzen. Über Kickstarter will Garzik im August nach Spendern für seine Idee suchen.

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