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Bitcoin-Börsen werden angegriffen

12.02.2014 | 13:39 Uhr |

Aufgrund von DDoS-Attacken auf viele beliebte Bitcoin-Börsen kommt es zu Verzögerungen im Handel. Doch das Guthaben soll durch die Angreifer nicht gefährdet sein.

Wie coindesk.com berichtet , haben offenbar mehrere Bitcoin-Plattformen derzeit mit massiven und konzentrierten Angriffen zu kämpfen. Unter der Last der Angriffe sei der Handel temporär eingeschränkt. Die Angreifer würden mit DDoS-Attacken das System lahmlegen und sich bei diesen Attacken von Bot-Systemen unterstützen lassen. Am schlimmsten soll es in den letzten Tagen schon Mt. Gox getroffen haben. Die Ursachen, erläutert der CSO von Blockchain.info, Andreas Antonopoulos, lägen darin, dass Mt. Gox einen eigenen Client und ein automatisiertes System zum Bestätigen der Abhebungen verwende. Andere Plattformen seien nicht so dumm, Abhebungen ohne vorherige Überprüfung zuzulassen, sagt Antonopoulos.

Es seien aber keine Guthaben verloren gegangen, beruhigt der CSO. In 24 bis 72 Stunden sollen die Systeme wieder laufen, sagt er. Spätestens am Freitag solle alles wieder seinen gewohnten Verlauf nehmen. Hinweise auf die Angreifer sind bislang noch nicht bekannt.

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