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Mozilla und Google verlängern millionenschweren Pakt

01.09.2008 | 16:34 Uhr |

Mozilla und Google haben ihren Pakt für weitere 3 Jahre verlängert. Die Verlängerung war notwendig geworden, nachdem die ursprüngliche Vereinbarung im November 2008 ausgelaufen wäre.

Die Google-Suche wird noch bis November 2011 die Standardsuche in Firefox sein. Darauf haben sich Mozilla und Google geeinigt. Damit wird der zwischen den beiden Unternehmen geschlossene Pakt um weitere drei Jahre verlängert.

Mozilla erhält von Google eine enorme Summe dafür, dass Firefox an Anwender mit Google als Standardsuche ausgeliefert wird. So nahm Mozilla beispielsweise im Jahr 2006 (jüngere Geschäftszahlen von Mozilla existieren nicht) insgesamt 67 Millionen US-Dollar ein, von denen 85 Prozent (57 Millionen US-Dollar) von Google stammen.

Mozilla und Google hatten den Firefox-Pakt im November 2006 für zunächst zwei Jahre geschlossen. Die ursprüngliche und für Mozilla äußerst lukrative Vereinbarung wäre damit im November 2008 ausgelaufen.

Mozilla-Präsidentin Mitchell Baker hatte in einem Interview mit Computerworld im vergangenen Jahr eingeräumt, dass Mozilla eine hohe Summe von Google erhält. Baker betonte allerdings auch, dass Mozilla sich nicht davor scheuen würde, die lukrative Partnerschaft aufzukündigen, wenn dies notwendig werden würde, um unabhängig zu bleiben. Mozilla, so sagte Baker, investiere viel Zeit und Energie, um gegenüber Google sicherzustellen, dass man nicht zu einem Arm von Google werde. Würde es jemals zu einem Konflikt mit Google oder einem anderen Suchmaschinenpartner kommen, fügte Baker hinzu, würde man sich immer für die Community entscheiden, die Firefox aufgebaut habe und den Browser liebe.

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