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Bing liefert fünfmal mehr Malware-Links als Google

13.04.2013 | 05:29 Uhr |

Microsofts Bing zeigt seinen Nutzern fast fünfmal häufiger Malware-Links in den Suchergebnissen an, als Google.

Das unabhängige deutsche Sicherheitsinstitut AV-Test hat im Rahmen einer 18-monatigen Studie die rivalisierenden Suchmaschinen Bing und Google unter die Lupe genommen. Das Ergebnis: Bing liefert fast fünfmal mehr Malware-Links in seinen Ergebnissen als Google.

Im Rahmen des Tests hat AV-Test 40 Millionen Websites über sieben Suchmaschinen untersucht. Dazu gehörten Bing, Google, Yandex, Blekko, Faroo, Teoma und Baidu. Im Gesamttest lieferten etwa nur 0,000125 Prozent der Ergebnisse einen Malware-Link. Von 40 Millionen Anfragen wurden nur 5.000 Links zu Websites, die beispielsweise einen Trojaner einschleusten, empfohlen. Bing und Google wurden jeweils mit rund 10 Millionen Websites gefüttert und schnitten bei der Malware-Abwehr mit am besten ab.

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Im direkten Vergleich zwischen den beiden Anbietern gibt es jedoch große Unterschiede. Während in Googles Ergebnissen nur 272 Malware-Links auftauchten, waren es bei Bing mit 1.285 fast fünfmal so viele. Laut AV-Test werden Malware-Entwickler immer vorsichtiger und greifen auf SEO-Richtlinien zurück, um ihre Schadsoftware in den Top-Suchergebnissen zu platzieren. Suchmaschinen-Betreiber müssen also auf der Hut sein und ihre Algorithmen ständig anpassen. Google scheint hier einen bessern Job zu machen, als Konkurrenz Microsoft.

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