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Billigheimer-Windows in immer mehr Ländern

12.04.2005 | 16:08 Uhr |

Die Windows XP Starter Edition erscheint in immer mehr Staaten. Demnächst auch in Brasilien.

Ein abgespecktes, aber voll funktionsfähiges Windows, besonders leicht zu benutzen und zum Discounter-Preis? Wovon auch hierzulande Millionen Windows-Nutzer träumen, wird außerhalb der westlichen Industriestaaten in immer mehr Ländern wahr. Bald auch am Zuckerhut.

Denn Microsoft will die so genannte Windows XP Starter Edition demnächst auch in Brasilien anbieten, den genauen Zeitpunkt nannte der Konzern allerdings nicht. Das Amazonas-Land ist damit der sechste Staat, für den Microsoft eine Windows XP Starter Edition entwickelt.

Bisher beziehungsweise demnächst ist dieses Billig-Windows mit landestypischen Anpassungen in Thailand, Indonesien und Malaysia, Russland sowie Indien erhältlich. In der Regel gibt es die Windows XP Starter Edition nur als OEM-Lösung, idealerweise im Bundle mit einem sehr günstigen PC. In den freien Verkauf kommt dieses Windows nicht.

Zu den wesentlichen Merkmalen der Windows XP Starter Edition gehört der reduzierte Umfang (so fehlt die Möglichkeit, Drucker gemeinsam über ein Netzwerk zu nutzen, den PC in ein LAN einzuhängen oder mehrere Benutzerprofile auf einem PC einzurichten. Zudem lassen sich nur drei Anwendungen gleichzeitig starten), die Anpassung an die Sprachbesonderheiten der Benutzer in dem ausgewählten Land und natürlich der niedrige Preis. Darüber hinaus soll die Benutzung leichter fallen, gewisse Einstellungen sollen vorkonfiguriert und das Task-Management vereinfacht sein. Die Ansprüche an die Hardware sind ebenfalls sehr bescheiden.

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