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Billiger Celeron: Bis zu 633 MHz

Als Antwort auf AMDs 533-MHz-K6-2 hat Intel jetzt eine 533-M

Als Antwort auf AMDs 533-MHz-K6-2 hat Intel jetzt eine 533-MHz-Version seiner Billig-CPU Celeron vorgestellt. Der Prozessor wird nach wie vor in 0,25-Mikron-Technik gefertigt, kommt mit 128 MB L2-Cache und passt in den Sockel 370 (PPGA). Laut Intel-Sprecher Seth Walker ist er für Kunden bestimmt, die nach einem schnellen, aber preiswerten PC suchen.

"Die privaten Anwender wollen Megahertz und günstige Preise", so Walker. Von dieser Kombination werde Intel in den kommenden Wochen und Monaten mehr liefern - der 533-MHz-Celeron sei erst der Anfang. Laut Intel-Manager Pat Gelsinger wird der Celeron zum Jahresende bei mindestens 633 MHz angelangt sein.

Der Celeron 533 wird ab sofort für 167 Dollar (bei Abgabe von mindestens 1000 Stück) an die PC-Hersteller in den USA ausgeliefert.

Analysten schätzen, dass Intel auch bald den Celeron-533A präsentieren wird, der den Übergang von der 0,25- auf 0,18 Mikron-Technik darstellt. Laut Walker lassen sich durch die geringere Größe mehr Chips bei niedrigeren Kosten herstellen. Außerdem produziere ein kleinerer Prozessor weniger Hitze.

Auch mit neuen Notebook-CPUs ist in Kürze zu rechnen. Am 18. Januar soll ein neuer mobiler Pentium III vorgestellt werden, der mit SpeedStep-Funktionen ausgestattet ist. Diese Technik ermöglicht es dem Prozessor, bei 600 MHz zu laufen, wenn das Notebook an die Steckdose angeschlossen ist. Bei Batteriebetrieb schaltet das System dann auf einen langsameren, stromsparenden Takt um. Laut Walker will Intel eine 500-MHz-Version seines mobilen Celeron "in der ersten Jahreshälfte" auf den Markt bringen (PC-WELT, 05.01.2000, sp).

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