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Billig-PC als Filmstudio

Sony hat in den USA einen Billig-PC vorgestellt, der speziell für das Nachbearbeiten von Videofilmen konzipiert ist. Der Vaio PCV-J100 besitzt zwei Firewire-Schnittstellen, über die sich eine direkte Verbindung zu Digitalkameras herstellen lässt.

Sony hat in den USA einen Billig-PC vorgestellt, der speziell für das Nachbearbeiten von Videofilmen konzipiert ist. Der Vaio PCV-J100 besitzt neben parallelen, seriellen und USB-Ports zwei Firewire-Schnittstellen, auch iLink oder IEEE-1394 genannt, über die sich eine direkte Verbindung zu Digitalkameras herstellen lässt.

Der Rechner basiert auf einem 600-MHz-Celeron-Prozessor und verfügt über 64 MB RAM, eine 15-GB-Festplatte und ein CD-RW-Laufwerk. Auch ein 56-Kbps-Modem und eine Netzwerkkarte sind integriert. Der PC ist ab sofort für 900 Dollar erhältlich - allerdings ohne Monitor und Lautsprecher.

Im Lieferumfang enthalten ist die Windows 98 Second Edition sowie eine Auswahl von Multimedia-Software - darunter das Brennprogramm Easy CD Creator, Adobe PhotoDeluxe, Apple Quicktime und der RealProducer von RealNetworks. Außerdem dabei ist das Filmbearbeitungsprogramm MovieShaker: Der Anwender wählt ein Thema von "romantisch" bis spannend" oder "gruselig" aus - die Software bearbeitet eine digitale Filmvorlage im gewünschten Stil - inklusive Schnitten, Übergängen und Musik. Diese kann er dann auf CD brennen oder als Mail-Anhang verschicken. (PC-WELT, 03.05.2000, sp)

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