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Billig-Notebooks von Intel bald in Europa

26.03.2008 | 17:59 Uhr |

Der Chip-Riese will mit seinem Classmate-PC-Konzept auch auf den Märkten in europäischen Ländern und den Staaten Fuß fassen.

Intel gab bekannt, dass sein Konzept des preisgünstigen Classmate-PC nicht auf Entwicklungsländer begrenzt ist. Wie eine Sprecherin des Chip-Herstellers dem Wall Street Journal bekannt gab, verfolgt das Unternehmen Pläne, das ursprünglich für Schulen in armen Ländern entwickelte Billig-Notebook auch in Europa und den USA auf den Markt zu bringen. Allerdings entwirft Intel lediglich die Konstruktion, den Bau der Rechner übernehmen Computer-Hersteller.

Der Classmate-PC war Intels Antwort auf die One-Laptop-Per-Child-Initiative. Der OLPC-Plan hatte als Ziel, ein schlichtes Notebook für 100 US-Dollar zu realisieren, um die Kinder in Entwicklungsländern damit auszustatten. Die Preisgrenze hat OLPC bei seinem XO-Notebook jedoch nicht halten können. Darüber hinaus wird die Luft aufgrund der Konkurrenz dünner, zumal mobile Rechner für den kleinen Geldbeutel, wie z.B. Asus’ Eee PC für knapp 300 Euro, auch in der westlichen Welt gefragt sind.

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