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Intel entwickelt Diamondville für Notebooks

16.10.2007 | 15:13 Uhr |

Intel entwickelt eine neue Mikroprozessor-Plattform für absolute Low-Cost-Notebooks vom Typ des 100-Dollar-Notebooks OLPC (One Laptop per Child).

Diamondville - so heißt der Codename für die neue Mikroprozessor-Plattform, mit der Intel den Markt für Billigst-Notebooks erobern will. Im nächsten April will Intel in Shanghai Diamondville vorstellen.

Die neue Prozessorarchitektur soll in Notebooks eingebaut werden, die entweder für Kinder (wie das OLPC-Notebook ) oder für den Einsatz in Dritte-Welt-Ländern gedacht sind, wo aufgrund knapper Stromressourcen lange Akkulaufzeiten und wegen widriger äußerer Umstände robuste, staubdichte Gehäuse erforderlich sind.

Diamondville wird komplett von Grund auf neu entwickelt, es handelt sich dabei also nicht um eine abgespeckte bisherige Chip-Plattform. Die neue Plattform soll ausgesprochen wenig Spannung benötigen.

Die auf Diamondville basierenden Laptops könnten zwischen 199 und 250 US-Dollar kosten, wie ein Intel-Mitarbeiter schätzt.

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