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Billig-CPUs im Test

Für die meisten Anwendungen reichen die preiswerten CPUs völlig aus. Wer die falsche Grafikkarte im Rechner hat, dem hilft allerdings auch die schnellste CPU nicht zu besserer Leistung.

Mit dem 1-GHz-Prozessor hat das Taktratenrennen zwischen Intel und AMD noch mehr angezogen. Ein wesentlich günstiger Prozessor - etwa um die 500 Mark - reicht aber für die meisten Anwendungen aus. Das beweist ein aktueller Test des tecChannel.

Zwar bringe ein Pentium III mit 1 GHz Taktfrequenz in Verbindung mit einer GeForce-2-GTS-Grafikkarte mehr Geschwindigkeit als ein Celeron 533. Bei Standard-Bürosoftware verpuffe die Leistungsreserve jedoch ungenutzt. Selbst bei eindeutig rechenleistungsabhängigen Anwendungen wie Spielen sei eine 1-GHz-CPU nicht immer schneller als ein Prozessor, der mit der halben Taktfrequenz arbeitet und schon für ein Fünftel des 1-GHz-Chips zu haben ist. Wer die falsche Grafikkarte im Rechner hat, dem hilft allerdings auch die schnellste CPU nicht zu besserer Leistung.

Der tecChannel hat zwölf CPUs getestet, die zwischen 90 und 510 Mark kosten. Dabei wurde auf sinnvolle Hardware-Kombinationen geachtet, bei denen sich Geld sparen lässt, ohne zu viel Performance zu vergeuden. Fazit: Ein Athlon 600-CPU mit einer Grafikkarte, die auf dem GeForce 256 basiert, ergeben ein Billig-System mit guter Leistung. Dazu empfiehlt tecChannel.de eine Hauptplatine mit AMD-750-Chipsatz (Irongate) und PC100-Speicher.

Im untersten Preissegment sorgt der Celeron mit einer Grafikkarte der neuesten Generation für gute Spielbarkeit und schnelle 2D-Anwendungen. Gelegenheitsspieler fahren mit dem K6-2 gut und preiswert, wenn Sie eine aktuelle Grafikkarte verwenden. Keine Empfehlung erhält der Cyrix M II-Prozessor. (PC-WELT, 25.05.2000, sp)

Test: Billig-CPUs

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