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Billig-CPU von AMD

AMDs Celeron-Konkurrent - Codename "Spitfire" - heißt ab sofort "Duron". Bei dem Prozessor handelt es sich um eine abgespeckte Version des Athlons, der in erster Linie für den Einsatz in Billig-PCs bestimmt ist.

AMDs Celeron-Konkurrent - Codename "Spitfire" - heißt ab sofort "Duron". Bei dem Prozessor handelt es sich um eine abgespeckte Version des Athlons, der in erster Linie für den Einsatz in Billig-PCs bestimmt ist. Mit welchen internen Taktraten die Sockel-A-kompatible CPU verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt. Auch über die Größe des L2-Caches liegen keine Angaben vor.

Der Produktname"Duron" leitet sich aus dem lateinischen Verb "durare" (dauern, verlängern) ab - AMD will damit zum Ausdruck bringen, dass der Käufer eines Duron-basierten PCs eine langfristige und damit lohnenswerte Investition tätigt, da der Prozessor besonders zuverlässig und stabil sei.

Trotz der Einführung des neuen Billig-Prozessors soll die CPU-Familie K6 vorerst weiter geführt werden, da die Nachfrage nach preiswerten Rechnern laut Firmenvertretern ungebrochen ist.

Der Duron soll ab Juni an PC-Hersteller ausgeliefert werden.

Im Anschluss daran will AMD den Athlon-Nachfolger "Thunderbird" vorstellen. Der Kupfer-basierte Chip wurde bereits als Prototyp mit einer internen Taktrate von 1116 MHz gezeigt. Etwa zeitgleich soll eine mobile Athlon-Version namens "Corvette" auf den Markt kommen. Er verfügt über die Stromspartechnik "PowerNow!" und ist für den Einsatz in High-End-Notebooks konzipiert. (PC-WELT, 27.04.2000, sp)

AMDs Billig-CPU "Duron"

Athlon: Chipsatz mit DDR-Speicher (PC-WELT Online, 26.4.2000)

AMD-Chips fast ausverkauft (PC-WELT Online, 25.4.2000)

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