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Bill Gates setzt weiterhin auf .Net

26.07.2002 | 08:56 Uhr |

Im Rahmen eines eintägigen Briefing für Presse und Analysten bilanzierte Microsofts Chief Software Architect Bill Gates gestern den Stand der Dinge in Sachen ".Net". Der Konzerngründer wettet auch weiterhin sein Geschäft auf die neue Software-Architektur, räumte aber ein, dass bislang nicht alles planmäßig gelaufen sei. "In mancher Hinsicht sind wir heute schon weiter als gedacht; in mancher Hinsicht haben wir aber auch nicht den geplanten Fortschritt erzielt", räumte Gates auf dem .Net Briefing am Firmensitz Redmond ein.

Im Rahmen eines eintägigen Briefing für Presse und Analysten bilanzierte Microsofts Chief Software Architect Bill Gates gestern den Stand der Dinge in Sachen ".Net", wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche berichtet. Der Konzerngründer wettet auch weiterhin sein Geschäft auf die neue Software-Architektur, räumte aber ein, dass bislang nicht alles planmäßig gelaufen sei.

"In mancher Hinsicht sind wir heute schon weiter als gedacht; in mancher Hinsicht haben wir aber auch nicht den geplanten Fortschritt erzielt", räumte Gates auf dem .Net Briefing am Firmensitz Redmond ein.

Er kündigte außerdem neue Produkte für die "Phase zwei" von .Net an. Zur Roadmap gehören neue Server - Windows .Net Server, SQL Server und ein Echtzeit-Kommunikations-Server (Codename "Greenwich") - sowie Privacy- und Entwicklerangebote.

Microsofts neue Server sollen stärker ".Net-fertig" sein, sprich stärkere XML-Unterstützung bieten. Gates räumte ein, dass frühere Produkte wohl voreilig als ".Net ready" vermarktet worden seien. Im September 2000, gerade zwei Monate nach der ersten Vorstellung des .Net-Konzepts, lieferte das Unternehmen mit den ".Net Entprise Servern" eine Reihe von Paketen mit zusätzlichen XML-Layer aus - "Biztalk Server 2000", "Exchange Server 2000", "SQL Server 2000", "Commerce Server 2000", "Application Center 2000" sowie den "Internet and Security Acceleration Server 2000". "Diese als .Net-Produkte zu bezeichnen war voreilig", gestand Gates. "Wir haben seither Zusätze für diese Server gebaut und haben nun volle Unterstützung für XML und SOAP-basierte Fähigkeiten."

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