22.06.2012, 05:57

Michael Söldner

Bildung

Steam kommt ins Klassenzimmer

©steampowered.com

Spielehersteller Valve will seine Online-Vertriebsplattform Steam in Zukunft kostenlos für Schulen anbieten.
Mit seiner digitalen Vertriebsplattform Steam hat sich Valve in wenigen Jahren von einem etablierten Spielehersteller zu einem weltweit agierenden Händler gemausert. Heute wurden Pläne für eine Aktion namens „Steam for Schools“ angekündigt. Im Rahmen des Bildungs-Programms soll eine abgespeckte Version der Online-Plattform für Schulen und andere Einrichtungen kostenlos angeboten werden.

Der bei Valve für derartige Programme verantwortliche Leslie Redd ruft Lehrer an öffentlichen Schulen, Universitäten und auch privaten Bildungseinrichtungen dazu auf, ein entsprechendes Formular einzureichen, um später Teil der Aktion zu werden.

Noch in diesem Sommer sollen sich Interessierte für eine Beta-Version von Steam for Schools anmelden können. Diese enthält unter anderem den Knobel-Shooter Portal 2, den zugehörigen Level-Editor sowie einen Workshop, der das Erstellen und Verbreiten von eigenen Rätseln anschaulich erklären soll.
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Die abgespeckte Version von Steam soll sich von den Lehrern je nach Altersgruppe einschränken lassen. Gerade Valves Portal 2 eignet sich für entsprechende Programme. Das Spiel wird zwar in der Ego-Perspektive präsentiert, kommt jedoch ohne Gewalt aus und fordert vielmehr das räumliche Denken.
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