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Bilderrahmen mit WLAN und Linux

Der Kit funkt drahtlos via WLAN 802.11b/g und hat per USB-Flash-Speicher durch eine frei konfigurierbare Damn-Small-Linux-Distribution etliche Funktionen zu bieten.

RedPost bietet mit dem Kit einen digitalen Bilderrahmen an, der auf einem 19 Zoll großen LC-Display basiert. Es schafft eine Auflösung von 1.280 x 1.024 Bildpunkten, als Kontrastverhältnis gibt der Hersteller 700:1 an und als Betrachtungswinkel 150 Grad. Die Reaktionszeit soll bei 8 Millisekunden liegen. Wahlweise kann ein analoger VGA-Ausgang oder ein DVI-Anschluss verwendet werden. Das Display ist in einem Stahlrahmen, das in 6 verschiedenen Farben erhältlich ist, eingepasst. Unter der Haube verrichten eine Vortex86-CPU mit 200 Megahertz und ein 128-Megabyte-SD-RAM ihren Dienst, wovon der Grafik-Chip 8 Megabyte als Videospeicher für sich beansprucht. Für Sound sorgt der AC97-Audio-Chip. Dennoch kommt das Gerät ohne Lüfter aus. An Schnittstellen stehen Ethernet, WLAN mit bis zu 54 MBit/s, 3x USB 1.1 und ein Schacht für Compact-Flash-Karten für Medien nach Typ I und II parat.

Darüber hinaus liefert der Anbieter auf einem USB-Flash-Speicher eine Damn-Small-Linux-Distribution aus, die bereits WEP- und WPA-verschlüsselte WLANs unterstützt. Ein Samba-Server dient zur Übertragung und zum Laden von Bildern. Das Linux kann sogar eine Internet-Seite auf dem Bilderrahmen visualisieren. Die Konfiguration lässt sich über eine einzige Datei frei anpassen. Allerdings kostet das Kit mit einem 512 Megabyte großen USB-Flash-Speicher 550 US-Dollar. Ohne Mini-PC werden 370 US-Dollar fällig. Wer auf den Flash-Speicher verzichtet, spart dagegen nur knapp 17 US-Dollar, ein 2-Gigabyte-Upgrade kostet dafür gerade Mal 22 US-Dollar zusätzlich. Ob das System auch in Deutschland vertrieben wird, ist noch unklar.

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