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„Bild“ verkauft Prepaid-Handykarten

16.10.2007 | 13:36 Uhr |

Die Tageszeitung „Bild“ geht unter die Mobilfunkreseller und startet ab heute den Verkauf von Prepaid-Karten.

Mit „Bildmobil" startet die Boulevardzeitung „ Bild " ab heute ein eigenes Mobilfunkangebot. Bei rund 11.000 Zeitungs- und Zeitschriftenhändlern in Deutschland sind Prepaid-Karten erhältlich. Das Start-Paket kostet knapp zehn Euro und umfasst neben einer SIM-Karte ein Gesprächsguthaben von fünf Euro. Parallel werden Guthabenkarten für 10 oder 20 Euro angeboten.

Der Tarif ist übersichtlich: Gespräche in alle Netze kosten rund um die Uhr 10 Cent pro Minute. Für die Abfrage der Mailbox fallen keine Gebühren an, zudem ist das Surfen auf dem „Bild"-Mobilportal kostenlos. Ansonsten sind pro Megabyte Datentransfer 35 Cent zu entrichten. Derzeit werden Besucher des mobilen „Bild"-Portals noch auf das Angebot der Zeitung bei T-Online weitergeleitet. Dies soll sich aber in Kürze ändern, der Herausgeber Springer will das Mobilfunk-Angebot dann komplett eigenständig betreiben. Als Provider holte die „Bild"-Zeitung Moconta ins Boot, ein Gemeinschaftsunternehmen der Bertelsmann-Tochter Arvato und Vodafone.

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