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Softwareload feiert Geburtstag

28.11.2007 | 10:19 Uhr |

Vor einem Jahr ging das Download-Portal Softwareload an den Start. Das Angebot wollte insbesondere den Markt für Commercial Downloads, also den reinen Online-Vertrieb und -Verkauf von Software in Deutschland voran treiben. Und die Zahlen zeigen, dass das Angebot von Kundenseite durchaus angenommen wird.

Die Telekom-Tochter Softwareload feiert heute ihren ersten Geburtstag. Zeit also für eine Bilanz. Interessant ist dabei vor allem die Entwicklung im Bereich Commercial Downloads, bei dem sich Softwareload von reinen Download-Portalen abhebt. So können Anwender über das Portal Programme wie beispielsweise Nero, das WISO Sparbuch oder den Duden Korrektor herunterladen und - bei Gefallen - direkt kaufen. Registrierten Nutzern bietet das Unternehmen eine "Download-Garantie". Dabei werden alle über Softwareload herunter geladene Programme im persönlichen Bereich des Portals archiviert. Einmal erworbene Programme können für einen Zeitraum von zwei Jahren jederzeit neu installiert werden. Darüber hinaus werden Lizenzschlüssel im persönlichen Bereich gespeichert, ein Feature, das jeder zu schätzen lernen wird, der bei einer Neuinstallation schon stundenlang nach solchen Schlüsseln gesucht hat.

War Softwareload vor einem Jahr mit gut 17.000 Programmen gestartet, stehen nun über 18.000 Anwendungen zur Wahl. Darin enthalten sind neben kommerziellen Programmen auch Free- und Shareware. 6,8 Millionen Downloads verzeichnete das Angebot im abgelaufenen Jahr, hier sind allerdings die kostenlosen und die kostenpflichtigen Downloads kumuliert. Wie Softwareload im Detail funktioniert, erfahren Sie in unserem Ratgeber " Softwareload: Programme kaufen per Mausklick " .

Wichtigstes Standbein ist bei Softwareload der Verkauf kommerzieller Software. Und hier zeigt sich, dass Anwender zunehmend bereit sind, normale Verkaufsversionen im Regal stehen zu lassen und Software direkt online erwerben. So wurden nach einer Studie der GfK im ersten Halbjahr 2007 deutschlandweit 1,1 Millionen Downloads im Bereich kostenpflichtige, kommerzielle Software getätigt, ein Plus von 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr. Der dadurch generierte Umsatz stieg im selben Zeitraum hingegen überproportional von 30 auf 38 Millionen Euro - Anwender sind also mehr und mehr bereit, auch höherwertige Programme online zu kaufen. Und im Vergleich zu den klassischen Vertriebswegen kommt die GfK zu dem Ergebnis, dass mittlerweile jede fünfte gekaufte Software online gekauft wird. Hilfreich ist in diesem Zusammenhang natürlich auch die wachsende Verbreitung von Breitband-Anschlüssen.

Eigenen Angaben zufolge belegt Softwareload in Deutschland mittlerweile Platz zwei am Markt für Software-Downloads. Platz eins hält Symantec inne, auf den Plätze drei und vier folgen demnach Ashampoo und Nero. Laut Unternehmen vereinen diese vier Anbieter rund ein Drittel des gesamten Umsatzes mit Software-Downloads.

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