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Kompaktes Senioren-Handy mit Bedienschwächen

07.03.2008 | 14:38 Uhr |

Fitage hat auf der CebIT ein neues Senioren-Handy vorgestellt. Das Big Easy 3 erhält verglichen zum Vorgänger ein modernes Aussehen, allerdings wirkt sich das negativ auf die Bedienbarkeit aus. Die Tasten liegen zu eng bei einander und sind haptisch kaum zu unterscheiden, auch die Doppelbelegung kann zu Schwierigkeiten führen.

Der Spezialist für Senioren-Handys fitage, bekannt für seine Modelle Katharina das Große und Big Easy 2 , hat auf der CeBIT ein weiteres Mobiltelefon für die betagte Zielgruppe vorgestellt. Das Big Easy 3 ist verglichen zum Vorgänger geschrumpft und erhält ein modernes Design, worunter allerdings die Bedienung leidet. Mit 15 statt bisher 20 Tasten ist die numerische Tastatur auf den ersten Blick übersichtlicher geworden, die Doppelbelegungen der drei Funktionstasten unterhalb des Displays erschweren jedoch die Handhabung.

Die kompakten Maße führen zu geringeren Abständen zwischen den Tasten, was die haptische Wahrnehmung der einzelnen Tasten erschwert. Das Display erlebte einen Generationswechsel und stellt auf 160x128 Pixeln endlich auch farbliche Abbildungen dar. Bleibt zu hoffen, dass die Entwickler am Kontrastverhältnis und den Helligkeitsstufen geschraubt haben, um die Ablesbarkeit für ältere Nutzer zu verbessern.

Bei der Antennentechnik hat man sich etwas einfallen lassen und verwendet ausschließlich Bauteile, die Hörgeräte nicht beeinflussen. Die rückseitig verbaute Kamera kann auch als Vergrößerungsglas genutzt werden, indem Abbildungen vergrößert auf dem Bildschirm dargestellt werden. Für Unterhaltung sorgt ein UKW-Radio.

Natürlich verfügt auch der neueste Ableger von fitage über die bekannte Notruftaste. Ob das komplette Sicherheitspaket des Big Easy 2 verbaut wurde, ist nicht bekannt. Das Big Easy 3 soll im Sommer 2008 im Handel erscheinen, der Preis wird mit unter 200 Euro angegeben.

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