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"Big Brother"-Internetseite gesperrt

08.12.2000 | 12:12 Uhr |

Die Angestellten des Schweizer Kantons haben zu sehr Gefallen am Internet-Ableger der Schweizer "Big Brother"-Version gefunden. Jetzt hat die Verwaltung die Webseite auf ihren Servern sperren lassen.

Die Angestellten eines Schweizer Kantons haben zu sehr Gefallen am Internet-Ableger der Schweizer "Big Brother"-Version gefunden. Jetzt hat die Verwaltung die Webseite auf ihren Servern sperren lassen.

Zu viele Beschäftigte von Kanton und Gemeinden hatten sich während der Arbeitszeit eingeloggt und Kollegen, die das Internet für geschäftliche Zwecke nutzen wollten, lange Wartezeiten beschert.

Der Filter sei notwendig geworden, weil die Internetleitung des Kantons sehr stark belastet worden sei, sagte Rudolf Werz, Chef Führungsstab in der Abteilung Informatik, am Dienstag.

Das Problem bei "Big Brother" seien die Live-Kameras im Wohncontainer. Die Übertragung der Bilder beanspruche wegen der großen Datenmenge viel Übertragungskapazität und führe zur Verlangsamung des Betriebes.

Wie viele Angestellten das Leben im Wohncontainer am Arbeitsplatz verfolgten, konnte Werz nicht sagen. Außer der "Big Brother"-Seite sind auf den kantonalen Servern auch Internetangebote aus den Bereichen Pornografie, Gewalt, Sex- und Erotik sowie Unterhaltungsspiele gesperrt. (PC-WELT, 06.12.2000, dpa/ pk)

Big Brother mit Sträflingen (PC-WELT Online, 06.11.2000)

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