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BfA gibt Entwarnung: Reaktion auf gestrige 'Bild'-Nachricht

23.07.2002 | 14:37 Uhr |

Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) hat auf eine Meldung der "Bild"-Zeitung reagiert und stellt jetzt klar: Nicht 500.000 Arbeitslose waren vom Computerfehler betroffen, sondern 500.000 Meldungen wurden im Zeitraum vom 24. Juli bis zum 8. September nicht auf das Konto der Betroffenen gutgeschrieben. Alle in diesem Zeitraum nicht erfassten Daten seien aber "so schnell wie möglich" neu erfasst worden.

Die Bundesversicherungsanstalt für Angestellte ( BfA ) hat jetzt auf eine Meldung der "Bild"-Zeitung reagiert.

Die "Bild"-Zeitung hatte in ihrer gestrigen Ausgabe berichtet, dass Rentenbeiträge von 500.000 Arbeitslosen sechs Wochen lang aufgrund eines Computerfehlers falsch verbucht worden seien. Damit, so das Massenblatt, würden die Betroffenen später weniger Rente erhalten ( wir berichteten ).

Die BfA stellt jetzt klar: Nicht 500.000 Arbeitslose waren vom Computerfehler betroffen, sondern 500.000 Meldungen wurden im Zeitraum vom 24. Juli bis zum 8. September nicht auf das Konto der Betroffenen gutgeschrieben. Alle in diesem Zeitraum nicht erfassten Daten seien aber "so schnell wie möglich" neu erfasst worden.

Die BfA weist auch strikt den Vorwurf zurück, dass bei einem solchen Fehler überhaupt Renten falsch berechnet werden könnten. "Zum Einen arbeitet die BfA eng mit der Bundesanstalt für Arbeit zusammen, um die Daten erneut ins System einzuspeisen. Zum anderen würde im Falle einer Rentenberechnung der Rechner diesen Zeitraum vorab als Lücke im Versicherungsverlauf ausweisen. Die Sachbearbeitung ergänzt dann das Konto nach den Unterlagen", so die BfA.

'Bild'-Zeitung: Rentenbeiträge wurden falsch verbucht (PC-WELT Online, 22.07.2002)

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