23.11.2011, 15:31

Friedrich Stiemer

Bewegungssteuerung

Microsoft Kinect wird für Windows verbessert

Xbox 360 Kinect kommt bald für den Windows-PC. ©Microsoft

Nun soll es die bekannte Bewegungssteuerun Kinect von Microsoft auch in den Arbeitsalltag schaffen und durch neue Funktionen Aufgaben erleichtern und im Job unterstützen.
Schon vor einigen Wochen hatte Microsoft angekündigt, seine Bewegungssteuerung Kinect auch für andere Anwendungen bereit zu stellen. Im entsprechenden Microsoft-Blog hat Microsoft nun genauere Informationen bekannt gegeben. Schon Anfang 2012 soll Kinect schon in anderen Bereichen zum Einsatz kommen.

Spezielle Kinect-Hardware für den Einsatz am Schreibtisch

Microsoft bestätigte im Blog, dass eine im Vergleich zur Xbox 360 modifizierte Hardware für die Bewegungssteuerung entwickelt wird. Darüber hinaus überarbeitet Microsoft auch die Firm- und Software, um die Steuerung besser an den PC anzupassen. Bei der Entwicklung sollen auch Kundenwünsche beachtet und umgesetzt werden.
Ein kürzeres USB-Kabel mit einem kleineren Anschluss soll nicht nur Kabelsalat vermeiden, sondern auch noch Platz für andere USB-Geräte bieten. Auch den Abstand, damit die Kinect-Kamera die Bewegungen registrieren kann, hat Microsoft angepasst. Anstatt in einer Entfernung von 1,80 Meter stehen zu müssen, reichen nun schon 50 bis 40 Zentimeter. Dieser sogenannte „Near Mode“ lässt angeblich völlig neue Applikationen zu, die sich im Nahbereich abspielen können. Das Feature war laut Microsoft auch das meist verlangte.
Darüber hinaus wird Microsoft Kinect in das Supportnetz mit auf. Das bedeutet, dass sich Kunden bei Problemen mit der Steuerung direkt an Microsoft wenden können. Microsoft entwickelt Kinect auch immer weiter und versorgt die Endanwender regelmäßig mit Updates. So soll sich der Kunde auf eine vollständige Windows-Portierung der Bewegungssteuerung verlassen können.
Microsoft unterstützt Startups
Damit sich Kinect weiter verbreitet, gründet Microsoft nun auch eine neue Initiative namens „Kinect Accelerator“, das von BizSpark geleitet wird. BizSpark unterstützt Software-Startups, indem sie die nötigen Ressourcen wie Entwicklungswerkzeuge, Kontakte in der Industrie sowie Marktprognosen bereitstellen. Die zehn besten Neugründungen, die Kinect  in ihren neuen Anwendungen nutzen, erhalten zudem 20.000 US-Dollar (circa 14.900 Euro) und andere Vergünstigungen. Am Ende soll es sogar eine Vorstellung vor Investoren geben.
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