2098536

Betrugsvorwürfe gegen Makerbot

13.07.2015 | 18:06 Uhr |

Geschönte Prognosen und fehlerhafte Geräte sollen einen Kursabsturz verursacht haben.

Erst jetzt wurde bekannt, dass schon Anfang Juli in den USA eine Sammelklage gegen Makerbot und dessen Mutterkonzern Stratesys eingereicht wurde. Der Vorwurf: Man habe über mehrere Monate Investoren, Käufern und Aktionären geschönte Umsatz- und Gewinnerwartungen vorgelegt. Auch technische Probleme sollen verheimlicht worden sein.

Mit diesem Vorgehen soll Makerbot den Aktienkurs manipuliert haben. Die Korrektur der Prognosen durch Stratasys erfolgte verspätet im Führjahr 2015. Gleichzeitig wurden Konstruktionsmängel offengelegt. Zusammen führte dies zu einem Absturz des Aktienkurses. Waren die Wertpapiere Anfang Februar noch 80 US-Dollar wert, so fielen sie bis Ende April auf nur noch 37 US-Dollar.

Vergleichstest: Der beste 3D-Drucker

Den entstandenen Schaden wollen sich Aktionäre durch ihre Sammelklage nun ersetzen lassen. Hierfür wäre der Mutterkonzern des 2009 gegründeten und 2013 für beachtliche 400 Millionen US-Dollar von Stratasys übernommenen Unternehmens Makerbot Industries verantwortlich.

0 Kommentare zu diesem Artikel
2098536