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Die 5 größten Gefahren beim Online-Weihnachtsshopping

29.11.2011 | 10:46 Uhr |

Mails mit Lockangeboten und Mails von angeblichen Versanddienstleistern sind nur zwei Beispiel für Betrugsversuche, die gerade zur Weihnachtszeit florieren. Wir nennen Ihnen die Top 5 der Betrugsmaschen beim Online-Weihnachtseinkauf.

Cyber-Kriminelle nutzen die wachsende Beliebtheit des Weihnachtseinkaufs und greifen Internetnutzer bei der Geschenkesuche gezielt an. Das Bochumer Sicherheits-Unternehmen G Data hat deshalb die Top-5 der Betrugsmaschen beim Geschenkekauf im Web zusammengestellt.

E-Mails mit Lockangeboten
In den Mails versprechen die Betrüger teure Markenprodukte zu sehr günstigen Preisen. Die eingebundenen Links locken interessierte Anwender entweder auf eine mit Malware verseuchte Webseite oder auf einen gefälschten Online-Shop, bei dem die Bankdaten bei einem Bestellvorgang gestohlen werden.

Online-Banking-Betrug
Der Nutzer erhält beispielsweise eine gefälschte Nachricht einer Bank, dass ein Online-Bezahlvorgang nicht funktioniert hat. Um die Transaktion zu wiederholen, soll der Bankkunde den eingebundenen Link anklicken, der ihn auf eine Webseite führt, die mit einem Banking-Trojaner infiziert ist. Speziell für die Bedrohungen beim Online-Banking hat G Data mit BankGuard kürzlich eine Sicherheitslösung vorgestellt .
 
Mails von angeblichen Versanddienstleistern
Kriminelle versenden gefälschte Mails mit Versandbestätigungen und Rechnungen. Die Nachrichten suggerieren, dass ein Päckchen nicht zugestellt werden konnte oder eine neue Rechnung für einen Versandauftrag im Rechnungs-Center zu finden sei. Die Mail enthält zusätzlich einen Dateianhang, in dem sich ein Keylogger verbirgt. Klickt ein Nutzer die angehängte Datei an, führt sich der Schädling aus und späht künftig alle Tastatureingaben aus, also Login-Daten für Bezahldienste oder Online-Banking.

Bezahldienstleister-Mails
Die Betrüger verschicken gefälschte Mails von Bezahldienstleistern mit der Nachricht, dass das Nutzerkonto aufgrund von angeblichen Unregelmäßigkeiten gesperrt würde oder ein Bezahlvorgang nicht funktioniert habe. Um die Zahlung zu wiederholen oder das Konto zu entsperren, soll der Empfänger den integrierten Link anklicken. Dieser führt auf eine gefälschte Seite, mit dem Ziel die Nutzerdaten zu stehlen oder auf eine mit Schadcode verseuchte Webseite.

Gefälschte Online-Weihnachtsgrüße
Gefälschte E-Weihnachtskarten können infizierte Dateianhänge mit Malware beinhalten oder verweisen mit einem Link auf eine infizierte Webseite.

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