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Bestes deutsches PC-Spiel kommt aus Hamburg

25.04.2013 | 10:26 Uhr |

Bestes Deutsches Spiel, Bestes Browsergame, Bestes Mobiles Spiel - die sieben Gewinner des Deutschen Computerspielpreises 2013 erhalten insgesamt ein Preisgeld von 385.000 Euro.

Bei der Preisverleihung des fünften Deutschen Computerspielpreises wurden die besten Spiele-Entwickler und -Publisher 2013 ausgezeichnet. Die Entwickler von Daedalic Entertainment aus Hamburg konnten sich besonders freuen. Ihr Adventure-Spiel „Chaos auf Deponia“ hat in der Kategorie Bestes Deutsches Spiel gewonnen. Die Auszeichnung und das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro gehen damit bereits zum zweiten Mal nach 2011 an das Hamburger Studio.

Die  Gewinner des Deutschen Computerspielpreises 2013

  • Bestes Deutsches Spiel (50.000 Euro)
    Chaos auf Deponia : Daedalic Entertainment, Hamburg

  • Bestes Kinderspiel (75.000 Euro)
    Meine 1. App : appp media, München

  • Bestes Jugendspiel (75.000 Euro)
    Tiny & Big: Grandpa´s Leftovers : Black Pants Studio, Kassel

  • Bestes Mobiles Spiel (50.000 Euro)
    Word Wonders – The Tower of Babel: Chimera Entertainment, München, Games in Flames/Dreamfab, München/Regensburg

  • Bestes Serious Game (50.000 Euro)
    Menschen auf der Flucht: Serious Games Solutions, Potsdam

  • Bestes Browsergame (50.000 Euro)
    Forge of Empires: InnoGames, Hamburg

  • Bestes Nachwuchskonzept (35.000 Euro)
    GroundPlay: HAW Hamburg, Hamburg

Die Ausschüttung der Preisgelder erfolgt nach einem Verteilungsschlüssel 70:30 zwischen Entwickler und Publisher.

In „Chaos of Deponia“ aus dem Hause Daedalic versucht der Faulenzer Rufus den Müllplaneten Deponia zu retten und gleichzeitig das Herz des Mädchens Goal zu erobern. Das Spiel überzeugte die Fachjury durch seinen spannenden und gleichzeitig humorvollen Plot. Insbesondere die Rätsel und versteckten Details sorgten neben der handgezeichneten Grafik und der aufwändig produzierten Musik für die Ehrung als Bestes Deutsches Spiel.

„Es geht dem Preis um Spiele, die die Chancen des Mediums für Erziehung, Bildung, kulturelle Identität und Orientierung ihrer Nutzer in exemplarischer Form wahrnehmen und es im Markt vielleicht nicht immer ganz so leicht haben wie am Mainstream ausgerichtete, leichtgängige Unterhaltung. Wir fördern mit unserem Preis also Spiele, denen wir aus medien-, kultur- und bildungspolitischer Sicht eine weitere Verbreitung wünschen als der Markt allein sie bewirken kann“, erklärte Kulturstaatsminister Bernd Neumann (MdB), der den Preis für das beste deutsche Spiel übergab.

„Spiele von Daedalic haben eine ganz eigene Handschrift und einen persönlichen Stil, der auch über Deutschland hinaus bekannt geworden ist. Aus meiner Sicht sind sie damit ein mehr als würdiger Preisträger, der jungen Studios Mut machen sollte, ihre Ideen konsequent zu verfolgen und umzusetzen“, so Claas Oehler, Geschäftsführer des Spieleentwicklerverbands G.A.M.E. im Anschluss an die Preisverleihung.

„Die deutsche Games-Industrie setzt sehr hohe Maßstäbe bei der Entwicklung und Vermarktung von digitalen Spielen und behauptet sich erfolgreich im internationalen Wettbewerb. Dafür ist die nie dagewesene Vielfalt und Qualität, die wir heute auf der Bühne gesehen haben, ein klarer Beleg“, ergänzte Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer BIU – Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware.

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