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Best of Praxis: Windows intern

07.01.2005 | 12:32 Uhr |

Systemstart und Empfang in der Lobby. „Willkommen“ heißt es an der Rezeption, und wir erhalten den Schlüssel. Der Liftboy wartet im Aufzug: „Welche Etage?“ Ganz runter, in den Keller.

Unsere kurze Fahrt führt dorthin, wo Abwasserrohre, Lüftungsschächte und elektrische Leitungen offen liegen. Kein zuvorkommendes Personal mehr weit und breit, graue Wände statt Designer-Tapete. Jede Menge technisches Inventar und sparsame Neonbeleuchtung.

Wir lassen also die bunten Menüs hinter uns und wenden uns der Befehlszeile zu – der Schaltzentrale, die Kommandos zeilenweise entgegennimmt und abarbeitet. Wir zeigen, dass die Eingabeaufforderung zu Unrecht ein Schattendasein unter Windows fristet. Gerade bei 2000 und XP ist sie kein Relikt aus DOS-Zeiten, sondern ein mächtiges Werkzeug. Immer dann, wenn Sie auf der grafischen Oberfläche nicht weiterkommen, bietet die Kommandozeile Zugriff auf Kniffe und Zusatzfunktionen.

Um alle Kommandos und Methoden kennen zu lernen, müssen Sie etwas Zeit investieren. Doch der Aufwand lohnt sich: Mit den versteckten Funktionen holen Sie mehr aus Ihrem System heraus, als Microsoft in vorgefertigten Menüs bietet. Und selbst wenn es einen grafischen Weg gibt: Oft kommen Sie mit ein paar eingetippten Befehlen oder selbst erstellten Batchdateien schneller ans Ziel. In unserem Best of Praxis: Windows intern stellen wir eine Auswahl an nützlichen, dennoch kaum bekannten Dienstprogrammen vor, die unter der Windows-Oberfläche schlummern. Zu jedem Utility zeigt ein Beispiel aus der Praxis, wie Sie es einsetzen und damit lästige Probleme meistern.

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