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Beschlossene Sache: Linux auf Bundestags-Servern

15.03.2002 | 09:59 Uhr |

Nun ist es beschlossen: Auf den rund 150 Servern des Bundestags wird die Software des Marktführers Microsoft durch das freie Betriebssystem Linux ersetzt. Dies entschied der Ältestenrat des Parlaments am Donnerstag mit den Stimmen von SPD und Grünen und folgte damit der Empfehlung der Kommission für für Informations- und Kommunikationstechnik. Die etwa 5000 Rechner an den Arbeitsplätzen der Abgeordneten werden jedoch mit dem neuen Microsoft-Betriebssystem Windows XP ausgestattet.

Nun ist es beschlossen: Auf den rund 150 Servern des Bundestags wird die Software des Marktführers Microsoft durch das freie Betriebssystem Linux ersetzt. Dies entschied der Ältestenrat des Parlaments am Donnerstag mit den Stimmen von SPD und Grünen.

Die etwa 5000 Arbeitsplatz-Rechner der Abgeordneten werden jedoch weiterhin mit Windows arbeiten: Sie werden mit Microsofts neuestem Betriebssystem Windows XP ausgestattet.

Der Ältestenrat folgte damit der Empfehlung der Kommission für Informations- und Kommunikationstechnik (IuK-Kommission), die sich vor zwei Wochen für diese Variante ausgesprochen hatte.

Der Ältestenrat musste eine Entscheidung fällen, da Microsoft die Unterstützung für das bisherige Betriebssystem Windows NT im kommenden Jahr einstellt. Die Kosten für die nun beschlossene Umstellung werden von Experten auf rund 9,5 Millionen Euro geschätzt.

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