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HD-DVD-Pleite kostet Toshiba viel Geld

13.03.2008 | 16:05 Uhr |

Einem Bericht von The Nikkei zufolge, wird das Ende des DVD-Nachfolgeformats dem Verlierer Toshiba enorme Kosten verursachen.

Mit einer Milliarde US-Dollar veranschlagt das japanische Wirtschaftsblatt "The Nikkei" die Kosten, die Toshiba zu tragen hat, nachdem das Unternehmen das HD-DVD-Format eingestampft hat. Damit sind nur die Kosten gemeint, die bei Toshiba in diesem Jahr anfallen werden.

Toshiba selbst hat sich bisher noch nicht zu den Kosten geäußert. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen allerdings im HD-DVD-Bereich einen Verlust von 400 Millionen US-Dollar verbucht und seinerzeit darauf hingewiesen, dass dies Investitionen für die Zukunft seien.

Der Bericht von "The Nikkei" sorgte an der Börse dafür, dass die Aktie von Toshiba an Wert verlor. Toshiba hatte Mitte Februar das Ende des HD-DVD-Formats erklärt. In dem von "The Nikkei" errechneten Kosten sind auch die Kosten enthalten, die Toshiba aufbringen muss, um die Produktionslinien für HD-DVD-Geräte aufzulösen.

Offiziell wollte Toshiba den Bericht weder bestätigen noch dementieren. Das Unternehmen verwies darauf, dass derzeit immernoch die finanziellen Auswirkungen des HD-DVD-Ende berrechnet würden.

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