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Bereits 1.500 Spenden für "Firefox kommt"-Aktion

05.11.2004 | 16:08 Uhr |

Halbzeit nach nur 36 Stunden. Die "Firefox kommt"-Aktion hat innerhalb dieser Zeit schon die Hälfte des Spendenziels erreicht.

Halbzeit bei der "Firefox kommt"-Aktion nach nur 36 Stunden. Ziel der Kampagne war es, 3.000 Spenden für eine Zeitungsanzeige zu sammeln. Nach nur 36 Stunden gingen bereits mehr als 1.500 Spenden ein.

An der von Mozilla Europe und der skilldeal AG durchgeführten Aktion können Privatpersonen mit einer Spende von 30 Euro teilnehmen. Schüler/Studenten können 10 Euro und Familien 45 Euro spenden. Unternehmen können sich mit 495 beziehungsweise 995 Euro beteiligen. Die Namen aller Spender werden in der Anzeige abgedruckt.

"Vielen Dank an die bisherigen Spender. Mit Ihrer Hilfe haben wir den halben Weg in Rekordzeit geschafft", freut sich Michael Bona, Mitinitiator der Aktion. Die Zeitungsanzeige soll am Erscheinungstag der finalen Version von Firefox 1.0 in der "FAZ", "Süddeutschen Zeitung" oder der "Welt" erscheinen.

Wer Open-Source-Browser entwickelt setzt anscheinend auch bei der Werbung auf "Open Source" sprich Spenden und zapft nicht seine anderen Geldmittel an. Vorgemacht hatte es die in den USA erfolgreiche Aktion von "Spreadfirefox". Dort kam in Rekordzeit (10 Tage) die stolze Summe von 250.000 US-Dollar zusammen. Das Geld fließt (zum Teil) in eine ganzseitige Anzeige in der New York Times, in der alle Namen der über 10.000 Spender abgedruckt werden.

Ein fader Nachgeschmack bleibt: In den USA wurden 250.000 US-Dollar für die Zeitungsanzeige gesammelt. Wieso geht der Überschuss nicht in eine Anzeige für Europa? Und außerdem: Es gibt so viele, viele Gründe um mit seinem Geld seinen Mitmenschen etwas Gutes zu tun.

www.firefox-kommt.de

Firefox 1.0 RC 2 erschienen - Final rückt immer näher (PC-WELT Online, 04.11.2004)

"Firefox kommt"-Kampagne sammelt Geld für Zeitungsanzeige (PC-WELT Online, 02.11.2004)

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