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Benq-DVD-Brenner optimieren sich selbst

12.09.2005 | 16:58 Uhr |

Durch die Technik Solidburn testet der Brenner unbekannte Rohlinge und wählt die passende Schreibstrategie aus.

Nach Philips spendiert jetzt auch Benq allen neuen DVD-Brennern die Solidburn-Technik. Dadurch erkennen die Geräte unbekannte Rohlinge, deren Kennung nicht in der Firmware eingetragen sind, testen sie und wählen die richtige Schreibstrategie aus. Diese speichern sie für das nächste Mal. Firmware-Updates sind dadurch deutlich seltener nötig. Ohne Solidburn wählen Brenner bei unbekannten Rohlingen eine nicht optimale Schreibstrategie, was nicht nur zu langsameren Schreibvorgängen, sondern auch zu einer schlechteren Qualität führen kann.

Das erste Benq-Modell mit Solidburn ist der externe DVD-Brenner EW164B. DVD+/-Rs brennt er mit 16facher, DVD-RWs mit 6facher und DVD+RWs mit 8facher Geschwindigkeit. Das Tempo bei DVD+R Double Layer Rohlingen beträgt 8fach, das bei DVD-R Double Layer Medien 6fach. CD-Rohlinge beschreibt das Gerät mit 48facher und CD-RWs mit 32facher Geschwindigkeit.

Durch die Technologie "Walking OPC" soll die Brennqualität weiter optimiert werden. Der EW164B unterbricht in regelmäßigen Abständen für kurze Zeit den Brennvorgang, um dessen Qualität zu messen und den Laser gegebenenfalls nachzujustieren.

Gesteuert werden die Funktionen Solidburn und Walking OPC von der Software Benq Q-Suite 2.0, die unter Windows 2000 und XP läuft. Außerdem lässt sich über das Tool der Booktype einstellen. Dadurch kann man zum Beispiel beim Brennen eine DVD kompatibel zu älteren DVD-Playern machen. Benq-Brenner die kompatibel zur Q-Suite 2.0 sind, können die neue Funktion Solidburn schon jetzt nutzen.

Der Brenner EW164B ist ab Anfang Oktober für 99 Euro erhältlich.

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