34444

Benennt Intel seine Prozessoren künftig mit CPU-Rating-System?

15.03.2004 | 11:57 Uhr |

AMD setzt seit einigen Jahren bereits ein CPU-Rating-System für die Benennung seiner Prozessoren ein. Bei Intel dagegen ist im Chip-Namen die echte Geschwindigkeit des Prozessors in Mega- beziehungsweise Gigahertz angegeben. Das soll sich jetzt ändern, denn auch Intel will laut US-Medienberichten künftig ein CPU-Rating-System für die Benennung seiner Prozessoren nutzen.

AMD setzt seit einigen Jahren bereits ein CPU-Rating-System für die Benennung seiner Prozessoren ein. Bei Intel dagegen ist im Chip-Namen die echte Geschwindigkeit des Prozessors in Mega- beziehungsweise Gigahertz angegeben. Das soll sich jetzt ändern, denn auch Intel will laut US-Medienberichten künftig ein CPU-Rating-System für die Benennung seiner Prozessoren nutzen.

Den Gerüchten zufolge sollen die neuen Modell-Nummern künftig nur noch die Performance eines Prozessors zum Ausdruck bringen und die echte Geschwindigkeit des Prozessors verschleiern. In dieses Rating-System sollen auch die Größe des Chip-Caches und die Bus-Geschwindigkeit einfließen.

Bei den bisherigen Namen wurden die Leistungsunterschiede nicht so deutlich. Ein Prescott-P4 mit 2,8 Gigahertz beispielsweise "scheint" nur um 200 Megahertz schneller zu sein, als ein Northwood-P4 mit 2,6 Gigahertz. Dabei hat der Prescott-P4 aber einen doppelt so großen Cache (ein Megabyte) und der Bus ist mit 800 Megahertz getaktet (Northwood: 533 Megahertz).

0 Kommentare zu diesem Artikel
34444