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BenQ und Siemens setzen verstärkt auf Windows Mobile

04.04.2006 | 17:23 Uhr |

Der taiwanische Hersteller BenQ will nach Medienberichten die Produktion Symbian-basierter Smartphones einschränken und stattdessen künftig verstärkt auf die Herstellung neuer Handsets mit Microsoft?s Windows Mobile Betriebsplattform setzen. Diese Meldung kam nicht überraschend, hatte BenQ doch bereits seit längerer Zeit Ambitionen gezeigt, die Produktion vermehrt auf MS-Smartphones umzustellen. Während das vor einem Jahr erschienende P30 noch auf der UIQ-Plattform von Symbian OS 7.0 basierte, hatten sich die Hersteller bei dem Nachfolger P50 bereits für ein Windows Mobile 2003-Smartphone entschieden.



Wesentlich interessanter ist diese Meldung hingegen deshalb, weil sie auch Änderungen für den mitteleuropäischen Markt mit sich bringt. Für die von BenQ aufgekaufte Mobilfunksparte von Siemens bedeutet dies einen weitaus größeren Kursschwenk, denn dort hatte man sich seit jeher auf das Symbian Betriebssystem spezialisiert (siehe SX1 ). In Zukunft ist also auch unter dem Label Siemens vermehrt mit Smartphones zu rechnen, die Windows Mobile unterstützen.


Damit dürfte sich die Zahl der vergebenen Windows Mobile-Lizenzen in den kommenden Jahren noch einmal deutlich erhöhen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2005 (Juli 2004 bis Juni 2005) wurden fünf Millionen Einheiten für einen Gesamtwert von 337 Millionen US-Dollar verkauft.

Mehr Informationen:
» Channel Smartphones | Symbian | Windows
» Datenblatt zum BenQ P50

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